What’s NEW in 2020

and the repertoire below…

Aischylos/Marinetti/Shelley/Char/Brock/Vukanac/Szabó PROMETHEISCHE KULTUR – Intermediale Inszenierung

Kunst Design und Technik – Zeichen verändern die Wirklichkeit. Prometheus ist das Ur-Zeichen für den Glauben an die Vernunft des Menschen. Hat dieser Glaube noch Gültigkeit?

Szenen, Töne und Bilder aus der Geschichte der brennenden Moderne. Premiere 24. Oktober 2020 | 20 Uhr| Orangerie Theater Köln|0221-9522708

Ein Stück über Prometheus und seinen Glauben an die Menschheit, an ihr großes Projekt eine bessere Welt zu bauen ohne Leid – Ein Stück über den gefährlichen Umgang des homo technicus mit digitaler Technik und mit analogem Schmerz.

Ist die prometheische Kultur am Ende? Die Götter sind tot, die Futuristen bejubeln die Geschwindigkeit wie einen Götzen, der Faschismus ist gemacht. Wo sind die vernunftbegabten Menschen? Soll die Passionsgeschichte Prometheus sinnlos gewesen sein?

Die Menschen erheben ihre Stimme gegen die Untätigkeit der Zeit. Verhüllen sich mit Masken oder stehen da und zeigen Gesicht. Sie schweben, brennen in der Luft.

Kristóf Szabó und das F.A.C.E. Ensemble kombinieren Video, Performance, Sprache und Musik und schaffen auf diese Weise intermediale Werke, eines der spannendsten Phänomene unserer Zeit. Auch diesmal steht ein umfassendes Erleben im Mittelpunkt, das sämtliche Sinne anspricht.

“K. Szabó F.A.C.E. Ensemble: verwirrend, unfassbar, nachdenklich, gefährlich, elektrisierend.“                                     T. Hildebrandt Rheinerlei.de 2018

„…verführt die Zuschauer mit unnachahmlicher Ästhetik…“„…ha in Kölner Wochenspiegel 2018

Auf der Bühne:

PROMETHEUS: Maximilian von Mühlen CV

IO-EVA, KRATOS, HERMES: Natalia Voskoboynikova CV

HEPHAISTOS & MENSCH: BoshiNawa CV

DEMOGORGON: LaCaminante und am Fr. Sa. & So Regina

Sprecher:

STIMME MENSCH Joseph Vicaire

GÖTTERSTIMME OKEANOS: Jörg Kernbach

GÖTTERSTIMME HEPHAISTOS: Marcus Mies

GÖTTERSTIMME HERMES: Marcus Mies

GÖTTERSTIMME KRATOS: (Böser Polizist) Ursula Wüsthof CV

STIMMEN DER FURIEN Julia Karl CV, Maximilian von Mühlen, Theresia Erfort, Marcus Mies

STIMME DEMOGORGONs: Ursula Wüsthof CV

STIMMEN DER IO: Theresia Erfort CV

Musik/electronic sound landscapes : Iszlai József

Musik: Schubert, Joji Yuasa, Steve Reich, Can, Sting & József Iszlai

shibari-Performance: BoshiNawa CV

Audio-Art: Iszlai József (Budapest)

Video-Art: Ivó Kovács CV (Budapest)

Kostüme: Emese Kasza CV (Budapest)

Texte: Aischylos, Marinetti, Shelley und Bazon Brock, Zeljana Vukanac, Kristóf Szabó

Spiel-Fassung, Choreografie & Regie: Kristóf Szabó CV

Premiere: 24. Oktober 2020 | 20 Uhr | Orangerie Theater Köln 0221-9522708

Weitere Termine: 25, 27, 28, 29, 30, 31 Oktober und 1. November, 2020

Beginn jeweils 20 Uhr | sonntags um 18 Uhr

Förderer: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Förderer: Stadt Köln Kulturamt

Das Kristóf Szabó F.A.C.E. Ensemble wird 2020 von der RheinEnergieStiftung Kultur gefördert.

WAITING FOR MEDUSA – im Programm des MOVE! – Festival des modernen Tanzes 2020 Krefeld

mit Adrián Castelló

7. November 2020

Fabrik Heeder, Krefeld

REPERTOIRE:

HAIRY! Der maskierte Friseur

Tanztheater

mit Adrián Castelló und Laura Leora Witzleben

Video-Projection Art by Ivó Kovács CV | Electronic Sound-Landscapes by Xesús Valle und @c

Foto Mike Kleinen / Stagemoments

PRESSE von Thomas Linden / Kölnische Rundschau

“Der Gang zum Friseur glich in diesem Frühjahr einer Mutprobe der besonderen Art. Aber löst der Gedanke an einen Friseurbesuch nicht immer ein vages Gefühl der Ungewissheit aus? Kristóf Szabó experimentiert in seiner neuen Produktion „Hairy – Der maskierte Friseur“ mit den ambivalenten Gefühlen und Mythen, die den Umgang mit unserer Haarpracht prägen.

Den Bühnenraum der Orangerie im Volksgarten füllt eine spektakuläre Projektion aus. Ohne mit der Wimper zu zucken, lässt sich eine junge Frau ihr schönes Haar abrasieren. Selbst die Augenbrauen werden für das Messer eingeseift. Verstörend anzusehen, aber überzeugend als Geste selbstbestimmten Handelns dargeboten. Ganz anders wirkt eine Szene aus der aktuellen Serie „Inhumans“, in der einer Frau mit langem roten Haar – das ihr Superkräfte verlieh – mit Gewalt der Kopf geschoren wird.

Das Haar als Symbol der Potenz besitzt noch ungebrochene Wirkung in unserer Realität. Eine lange Reihe kahler Köpfe lädt zum Nachdenken über die Rolle der Haare für Image und Selbstwertgefühl ein.

Szabó reißt solche Aspekte an, um sich dann jedoch auf sein Kerngeschäft als Choreograph zu konzentrieren.

Der in Köln lebende Ungar neigte in der Vergangenheit zu überladenen Produktionen, in denen Zitate und kulturhistorische Bezüge üppig aufeinander getürmt wurden. Diesmal ist es anders: Szabó arbeitet reduziert und konkret mit den Mitteln des Tanzes. Laura Witzleben und Adrián Castelló bieten perlende Tanzpassagen, die nicht erzählend angelegt sind, sondern assoziativen Elementen folgen. Eine ebenso kraftvolle wie elegante Tanzfantasie. (TL)

Dauer: 45 Minuten.

Wir sprechen über uns durch unsere Frisuren. Wer hätte mehr Macht über unsere Identität, als der Friseur. Uppercut? Surfercut? Bob? Bitte nur die Spitzen! Friseur und Kund*in: Ihr Duo des Wechselspiels zwischen Vertrauen und Misstrauen beginnt mit einem Lauern einander umkreisend – bis sie zwischen Realität und Phantasie miteinander verschmelzen.

Der Körper ist nicht einfach ein Stück Natur, sondern immer auch das Ergebnis kultureller Vorstellungen und Praktiken. 

Haare spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle. Sie markieren die Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen oder religiösen Gruppe, demonstrieren Normen und Werte einer Gemeinschaft sowie die Individualität des Einzelnen. Als fester Bestandteil des Körpers sind Haare auf vielfältige Weise in Länge, Form und Farbe wandelbar; Und auf dem Kopf für jeden sichtbar, sind sie schnell als soziales Zeichen zu erkennen. 

Der Friseur ist der wahre einzige Meister*: Im Friseurstuhl geben wir unsere Identität in seine Hände.

TANZ Adrián Castelló CV, Laura Leora Witzleben VIDEO-ART Ivó Kovács CV SOCIAL MEDIA Julia Karl CV PR Mechtild Tellmann LAYOUT Klaus A. Burth CV AUDIO-ART Christian Polenzky FOTO-ART Mike Kleinen KOSTÜM Adrián Castelló – Kristóf Szabó – Emese Kasza LICHT Jan Wiesbrock – Kristóf Szabó ELECTRONIC SOUND-LANDSCAPES Xesús Valle und @c CHOREOGRAFIE Kristóf Szabó – Laura Leora Witzleben – Adrián Castelló KONZEPT, STAGE- SET, ZEICHNUNG (Mond) & REGIE Kristóf Szabó

Gefördert von Stadt Köln Kulturamt

Koproduktion mit dem Orangerie Theater

Das F.A.C.E.Ensemble wird 2020 von der RheinEnergieStiftung Kultur gefördert

Zum Kennenlernen/To get to know us:
Showreel F.A.C.E Ensemble (3 Min.)

F.A.C.E. Ensemble Showreel 2020

Beschreibung:


Repertoire:

Lord Byron KAIN meets LUZIFER (Text aus KAIN und MANFRED von Lord Byron) (Premiere November 2019)

Documentation

KAIN meets LUZIFER

Doch ohne Ewiges Leben – wozu Erkenntnis, wozu Wissenschaft?

– Mixed-Media-Inszenierung im Geiste der Romantik im Spannungsfeld der digitalen Moderne

Mit Gemälden von C.D.Friedrich, Musik von F. Schubert u.a. und Text von Lord Byron (1788-1824)

Mehr Informationen finden sie hier: KAIN meets LUZIFER

KAIN meets LUZIFER
Plakatvorlage (Foto) von Franz Dursun Gürel | Grafik-Design: Klaus A.Burth | Fotos von der Aufführung MEYERORIGINALS

KAIN: Maximilian von Mühlen CV

ABEL: BoshiNawa CV

ADAH & CYBORG-ADAH: Kathrin Blume-Wankelmuth CV

LUZIFER: Julia Karl CV

shibari-Art: BoshiNawa CV

Media-Projection-Art: Ivó Kovács CV

Mixed-Media-Regie: Kristóf Szabó CV


Repertoire:

BORDERS.BIRDS

political dancetheatre | duration: 65 minutes | premiere march 2019

Documentation

BORDERS.BIRDS Kristóf Szabó / F.A.C.E. Visual Performing Arts Projection-Art: Ivó Kovács Tanz: Adrián Castelló & Erik Constantin Regie-Assistenz: Cynthia Oblas Konzept, Choreografie-Regie: Kristóf Szabó

Repertoire:

Euripides MEDEA

a solo performance with video-projection-art

duration: 55 minutes | premiere: september 2019

Documentation

Medea

Repertoire:

BRAINS.AVATARS

Die Beschreibung auf Deutsch finden Sie hier: GEHIRNE – BRAINS.AVATARS

HELL HOPE SHORE-MACHINE # 3

Theatre | Dance | Projection-Art 

In the main role Thomas Krutmann – nominated for his interpretation of Dr. Pameelen in GEHIRNE – BRAINS.AVATARS for the award: “best actor of the year 2018”.

(premiere Sept. 2018|duration: 100 min. incl. a break|language: German with subtitles

Gehirne (nach Gottfried Benn) F.A.C.E Ensemble

The Creation dies – Dr. Pameeen connects his mind to an avatar to live eternally. A mixed media performance about transhumanism.

Documentation

PRESS: “…the flow of timeless images seduces the audience with inimitable aesthetics.”

for more INFORMATION about BRAINS.AVATARS – please click: here

Gehirne (nach Gottfried Benn) F.A.C.E Ensemble

Repertoire:

Die Beschreibung auf Deutsch finden Sie hier: DIE JUNGFRAU VON ORLEANS

The Maiden of Orleans

by Friedrich Schiller / Bearbeitung: K. Szabó

DIE JUNGFRAU VON ORLEANS

HELL HOPE SHORE-MACHINE # 2

Nominated for the Theatre-Award of Cologne (best production of the year) 2018

(production 2018|duration of the festival version 90 minutes|language: German with subtitles)

Documentation

watch the video documentation of the second part of the festival version

PRESS: “With powerful, sensual images on stage and with awesome video-installations (Ivó Kovács) Szabó establishes the proceedings.” (N. Raffelsiefen in Kölner Stadtanzeiger)

For more information: DIE JUNGFRAU VON ORLEANS


Repertoire:

ISMENE DANCING – Homage to Hundertwasser

Die Beschreibung auf Deutsch finden Sie hier: ISMENE DANCING

HELL HOPE SHORE-MACHINE # 1

(premiere december 2017 | duration: 55 minutes | language: German or English)

Why do we transform suffering into beauty – instead of into a revolution?

Documentation

For more information: ISMENE DANCING

ISMENE DANCING

Repertoire:

Die Beschreibung auf Deutsch finden Sie hier: Coming Out

COMING OUT – Homage to P.P.Pasolini

The coming out of  a Catholic gay man.

a solo dance performance with video projection art

duration: 90 minutes | premiere 2017

Documentation:

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PRESS: “…a very important show for human rights” (Dieter Topp for Kulturforum Europa)

PRESS: “The production like a punch to the chest deeply touched my heart, beyond the incredibly beautiful and suggestive digital visuality (by Ivó Kovács)...” (Judit Simon for ER-Online)

for more INFORMATION about COMING OUT: Coming Out

contact: face-performingarts@hotmail.com

kristof-szabo@gmx.de

KINDERTHEATER

Der falsche Tiger und das Glück

Für Kinder ab 6 Jahren

Dokumentation:

Klicken Sie bitte: K. Szabó F.A.C.E. KINDERTHEATER – aktuelle Termine, um mehr Information zu erhalten.

K Szabo FACE Der falsche Tiger Fotos Julia Karl (4)

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